Holz- oder Massivhaus – welches passt am besten zu Ihnen?

Sie möchten sich vergrößern und haben nun beschlossen, ein Eigenheim zu bauen? Dann stehen Sie vor der Frage: Massivhaus oder Holzhaus? Beide Bauformen haben ihre Vor- und Nachteile. Wir haben diese hier einmal für Sie zusammengefasst.

Die massive Bauweise erfreut sich noch immer größter Beliebtheit bei den Bauherren. Stein auf Stein scheint wohl etwas Dauerhaftes und Wertbeständiges zu vermitteln. Allerdings ist es oft von außen kaum erkennbar, um was für eine Art Haus es sich handelt. Hinter Holzverkleidung, Klinker oder Putz können sich sowohl ein Holzhaus als auch ein Massivhaus verbergen. Ein individuell geplantes Haus ist mit allen Baustoffen möglich, und auch preislich unterscheiden sich beide Bauweisen kaum. Wenn für die Entscheidung, die man als Bauherr treffen muss, also weder das Aussehen noch die Kosten der entscheidende Maßstab sind, an welchen Kriterien sollte man sich dann orientieren?

Vor- und Nachteile des Massivhauses

Während bei einem Holzhaus ein hoher Vorfertigungsgrad die Regel ist, so ist das beim Massivhaus eher die Ausnahme. Je nach Zeit und Budget haben Bauherren die Möglichkeit, ein Massivhaus von einem Bauträger zu kaufen, oder das Massivhaus individuell mit einem Architekten zu planen. Dieser kümmert sich auch auf Wunsch um die Handwerker und den Ablauf des Hausbaus. Tatsächlich muss ein Massivhaus nicht teurer sein als ein Holzhaus, denn es gibt diverse Möglichkeiten für Einsparungen und Eigenleistungen. Die unschlagbaren Vorteile eines Massivhauses liegen vor allem beim Schallschutz und beim Wärmeschutz. Auch der Brandschutz gilt als ein ganz besonders wichtiger Vorteil.

Vor- und Nachteile des Holzhauses

Bauherrn, die sich für ein Fertighaus entscheiden, entscheiden sich in der Regel für die Holzbauweise.  Damit ist ein hoher Vorfertigungsgrad und damit ein schnelles Errichten des Rohbaus auf der Baustelle möglich. In der Regel dauert es nur ein bis zwei Tage, bis das Haus aufgestellt ist. Der Innenausbau nimmt dann weitere 3 Monate in Anspruch.

Da beim Holzrahmenbau schon in der Wandkonstruktion viele Hohlräume für die Dämmung vorhanden sind, kommt diese Bauweise mit vergleichsweise schlanken Wänden aus, selbst bei hoch energieeffizienten Häusern. Dies ist ein Vorteil auf kleinen oder schmalen Grundstücken. Eigenleistungen sind wie beim Massivhaus möglich. Der Nachteil eines Holzhauses liegt aber ganz klar beim Schallschutz und Brandschutz. Beides konnte der moderne Holzrahmenbau durch geschickt geplante Konstruktionen verbessern, dennoch reicht es nicht an ein Massivhaus heran. Der Schutz vor Feuchtigkeit wird bei modernen Fertighäusern nicht mehr mit Chemie, sondern konstruktiv gelöst und greift dafür auf bewährte Regeln zurück.

Sie denken darüber nach, sich zu vergrößern und Ihre alte Immobilie zu verkaufen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://www.fertighaus.de/hausbau-report-2019/

https://de.wikipedia.org/wiki/Massivholzhaus

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © lmphot/Depositphotos.com

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