Warum Immobilie instand halten?

Instandhaltung Immobilie

Instandhaltung Immobilie

Sie sind mit Ihrem Zuhause so richtig zufrieden und möchten gerne, dass alles so bleibt wie es ist? Vielleicht dient Ihnen Ihre Immobilie auch dazu, sich im Alter abzusichern? Dann sollten Sie als Eigentümer unbedingt darauf achten, dass Sie Ihr liebgewonnenes Zuhause gut instand halten. Denn das ermöglicht es Ihnen, den Wert Ihrer vier Wände auch zu erhalten.

Die Instandhaltung ist nicht nur dazu gedacht, dass Sie den Wohnwert Ihrer Immobilie auf den Stand halten, den sie jetzt hat. Fachgerechte Instandhaltungen ermöglichen es nämlich auch den Verkehrswert der Immobilie zu erhalten. Gerade um Werteeinbußen zu vermeiden sollten Immobilieneigentümer der Instandhaltung viel Aufmerksamkeit schenken. Denn Immobilien sind mit zunehmendem Alter Verschleiß und Abnutzung ausgesetzt. Umso wichtiger ist es, dass Schäden durch Hauseigentümer nicht einfach hingenommen, sondern unverzüglich Reparaturmaßnahmen eingeleitet werden. Das Aufschieben der Reparaturen erhöht die Kosten für die Schadensbeseitigung. So kann ein Dach, das undicht ist, dazu führen, dass sich Schimmel bildet. Es kommt dann auch zu einer mangelhaften Isolierung. Auch ein Riss in der Fassade vergrößert sich im Laufe der Jahre und springt oft irgendwann auf.

Eigentümer sollten regelmäßig alle 2 Jahre durch ihre gesamte Immobilie gehen und Schäden protokollieren. Alle 5-10 Jahre sollte ein Fachmann die Inspektionen durchführen. Denn nur dieser sieht auch Schäden, die für den Laien nicht auf Anhieb erkennbar sind. Noch häufiger sollte es zur Inspektion der Technik Ihrer Immobilie kommen. Es ist immer ratsam, regelmäßige Rücklagen für Inspektionen und künftige Reparaturen zu bilden. Immobilieneigentümer sollten sich bewusst machen, dass Schäden ohnehin einmal behoben werden müssen. Wer regelmäßig etwas zurücklegt, auf den kommen keine großen unerwarteten Kosten mehr zu. Pro Quadratmeter sollten 7-12 Euro pro Jahr angespart werden. Die individuelle Höhe ergibt sich aus dem Baujahr. Die Instandhaltungskosten für eine ältere Immobilie liegen höher als die für Neubauten. Diese wurden nämlich nur über geringere Zeit abgenutzt.

Die Kosten für die Instandhaltung müssen nicht im vollen Umfang von den Immobilieneigentümern selbst gezahlt werden. Instandhaltungskosten können zum Teil steuerlich abgesetzt werden. Das hat der Gesetzgeber für Immobilieneigentümer so vorgesehen. Bei Instandhaltungskosten handelt es sich um Kosten, die dem ordnungsgemäßen Erhalt einer Immobilie dienen. Diese Ausgaben werden hierzulande gefördert. Der Fachbegriff für diese Ausgaben lautet Erhaltungsaufwendungskosten. 20 Prozent der Kosten finden hierbei Berücksichtigung. Die maximale Höhe der Ausgaben, die berücksichtigt werden, liegt bei 6.000 Euro. Für Hauseigentümer bedeutet das, dass sie pro Jahr bis zu 1.200 Euro einsparen können. Die Materialkosten der Instandhaltungsmaßnahmen werden dabei nicht ersetzt. Bezuschusst werden nur Arbeits- und Fahrtkosten. Zu den Maßnahmen, die steuerlich absetzbar sind, zählen diverse Arbeiten. Diese sind beispielsweise die Fassadensanierung, Wärmeschutzmaßnahmen, die Installation energieeffizienter Anlagen, Heizungserneuerungen sowie Badsanierungen.

Möchten Sie wissen, wie sich Instandhaltungsmaßnahmen auf den Wert Ihrer Immobilie
auswirken? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gerne.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

Foto: © jiri_kaderabek/Depositphotos.com

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